Schwarz-Weiß Denken war gestern, wir leben und lieben echte Nachhaltigkeit und eine gesunde Balance!

Dies ist eine persönliche Geschichte über meine wundervolle Oma Odette, meine stetige Inspiration. 
Meine Großeltern stammen aus dem ehemaligen Siebenbürgen, dem heutigen Rumänien, manchen auch als Transsilvanien bekannt. Aufgrund der beruflichen Situation meines Großvaters zog die Familie aufs Land in einen wunderschönen alten Herrensitz aus dem 18. Jahrhundert. Weiße Arkaden und ein noch aus der Revolution stammendes Kanonenloch im Esszimmer von 1849 (bis heute als Vitrine ausgebaut) kennzeichneten ihr neues Leben auf dem Land im Grünen.
In den 50-er Jahren war es an allem knapp: Nahrung, Kleidung, Rohstoffen zum Heizen etc. So trug es sich zu, dass meine Oma eines Morgens einen toten Fuchs auf der Straße vor Ihrem Haus fand. Meine Großeltern, die schon viele Tiere gepflegt und aufgezogen hatten, brachten es nicht übers Herz den Fuchs einfach zu vergraben. Ihre Form des Lebens sah ein respektvolles Miteinander aller Lebewesen, im Einklang mit dem Leben, vor. Es war ein kalter Winter und so nahmen sie das leblose Tier mit ins Haus. Mit Hilfe meines Opas Arno wurde eine wunderschöne Stola gefertigt, die meine Oma viele Jahrzehnte wärmte, kleidete und dem Tier bis heute eine große Wertschätzung, noch 50 Jahre später, entgegenbrachte.
Diese Geschichte zeigt mit bis heute, was echte Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Kreislauf des Lebens und gegenseitiger Respekt bedeutet.
Für humour.noir® hat mich diese Geschichte inspiriert, jeden Tag weiter an unserem Ziel für ein Mehr an Nachhaltigkeit zu arbeiten, aber auch ungerechtes schwarz-weiß Denken abzulegen, da jeder Mensch in seinem privaten Kosmos seine Nachhaltigkeit für sich selbst entdecken sollte. Also warum nicht den alten Pelz der Großmutter tragen, Pelzfarmen strikt ablehnen, darüber sprechen und sich jeden Tag neu erfinden. Mit dem Fahrrad zu Arbeit fahren, vegetarisch leben oder ab und an im Hofladen Fleisch aus artgerechter Haltung, in Maßen, konsumieren. Eigenes Gemüse am Balkon anbauen, das Licht nicht unnötig brennen lassen und mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.

You make the change - every day!
Anke Fabritius - Kreativdirektion


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